Wie man gebleichtes Haar rettet…

On 18. Mai 2017 by Schoene Fashonwelt Redaktion

Ja ja, das Märchen vom perfekt gebleichten Haar, das niemals auch nur irgendwelche Probleme macht: kein Haarbruch, kein Haarausfall, keine gereizte Kopfhaut und kein immer viel zu schnell wieder kommender, dunkler Haaransatz – das wäre ein Traum. Jedoch entspricht dieser Traum leider so ganz und gar nicht der Realität. Jede Frau, die mal vom Genuss der gebleichten Haares probieren durfte, kennt diese nervigen Dinge nur zu gut. Auch Miley Cyrus, das so experimentierfreudige Pop-Sternchen hat ihren Followern vor kurzem lautstark und intensiv vom Bleichen der Haare abgeraten. Herzergreifend beschrieb sie da den Fehler, den die meisten Frauen machen: das Haar selbst zu bleichen. Dies sollte also definitiv vermieden werden.

shutterstock_417018760-kleinFalls Ihr eure Haar wirklich mit dieser so zerstörerischen Behandlung verändern müsst, bitteschön, aber geht dann bitte direkt zu Professionellen, die ganz genau wissen, wie man am ehesten bleibende Schäden vermeidet. Vor allem werdet Ihr bei einem guten Friseur nicht nur gut beraten und behandelt, sondern es werden auch nur gute bis sehr gute Produkte für den Bleich-Prozess verwendet. Vor allem das eigene Experimentieren mit billigen Produkten kann das Ergebnis – na ich sage es mal so – “speziell” aussehen lassen. Also lasst es einfach bleiben und drückt dem Profi etwas Geld in die Hand und hofft darauf, dass er oder sie sein oder ihr Handwerk versteht. Außerdem habt Ihr selbst ja eh keine Ahnung von dem Job. Also tut nicht so, als könnte Ihr mit der Chemie-Keule umgehen. Jeder weiß es: wenn man sein Haar extrem aufhellen möchte, dann kommt es recht häufig vor, dass man das tatsächliche Endergebnis nur als ausreichend oder befriedigend empfindet. Kristen Stewart, Twilight-Star und stolze Trägerin eines immer gleichen Gesichtsausdruckes, hat vor Kurzem in einem Interview zugegeben, Ihr Haar in einem Anfall nach Do-it-yourself-Manier zerstört zu haben. Doch was macht man eigentlich, wenn man seine Haare zerstört hat? Schneidet man sie ab? Lässt man sie dran? Wir haben zwei hilfreiche Tipps für euch:

Nummer Eins: Behandelt euer Haar mit einer unglaublich bescheuerten Vielzahl von unterschiedlichen Pflegeprodukten und versucht zu retten, was zu retten ist. Selbstgemachtes und Produkte aus dem Handel sind gleichermaßen anzuwenden. Dabei liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, das Haar mit vielen verschiedenen Dingen zu versorgen. Es braucht Feuchtigkeit und Glanz, und das bekommt es nur mit einer Extra-Portion Hilfe von Außen. Ihr solltet am besten eine Reparatur-Kur in die Haare massieren und sie – falls vom Hersteller aus erlaubt – über Nacht einwirken lassen. Vergesst dabei nicht, euer Kopfkissen mit einem dicken Handtuch abzudecken, sonst sind nachher die Haare schön, aber das Bettlaken ist kaputt. Das wollen wir nicht.

shutterstock_213388423-kleinNummer Zwei: Benutzt spezielle Produkte für gefärbtes oder stark beschädigtes Haar. Schmeißt euer altes 47-in-1 Shampoo in die Tonne, denn jetzt wird es Zeit für die Haar-Wiederbelebung mit den Spezialisten unter den Shampoos, Spülungen und Masken. Diese Produkte wurden speziell dafür entwickelt, um dem Haar genau das zu geben, was es lange Zeit vermisst hat. Ihr werdet kein direktes und schnelles Ergebnis sehen können. Es wird tatsächlich eine gewisse Zeit lang dauern, bis sich ein sichtbares Ergebnis einstellt. Aber wer sein Haar zerstören kann, der kann es auch wieder Gesund pflegen; wie den kleinen Basilikum-Strauch, den Ihr in der Küche schon tot geglaubt, dann aber doch nicht aufgegeben habt. Am Ende zeigt sich: die Mühe und die Geduld haben sich ausgezahlt. Es dauert eine Weile, aber das warten lohnt sich.

Und nach der ganzen Arbeit lasst Ihr die Bleiche heraus wachsen. Keine Selbstversuche mehr. Keine Sparfuchs-Ich-Mache-Es-Mir-Selber-Gedanken mehr. Versprecht es mir.

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