Männer und Mode – die absoluten NoGo’s 2016

On 27. Juni 2016 by Schoene Fashonwelt Redaktion

Schon längst sind die Herren der Schöpfung vollkommen in die Welt der Mode integriert. Lange ist es her, als der Bereich der Mode fast ausschließlich dem schöneren Geschlecht vorbehalten war und Männer mit deren Kleidung einzig und allein dem Zweck der Funktionalität dieser folgten und nicht etwa dem Gedanken, damit gut auszusehen. Die Männer sind mittlerweile also vollkommen in der Modewelt angekommen. Doch neben vielen gut abgestimmten Stilen gibt es auch Negativbeispiele. In diesem Artikel widmen wir uns anhand von ein paar Beispielen den modischen Fehltritten der Männerwelt.

shutterstock_169533638T-Shirts mit ach so witzigen Prints

Ein weiteres modisches No-Go sind T-Shirts mit aufdrucken, über die wir vielleicht mal im Vollrausch gelacht haben, als wir sie sahen. Es sind vorzugsweise Männer mit einem äußerst schlechten oder gar ohne Humor, die sich in diese Fremdscham verursachenden Überzieher quetschen – einzig und allein mit dem Ziel, für den ein oder anderen Lacher zu sorgen. Das gelingt Ihnen zwar oftmals. Allerdings wird dann meist über den Träger des Shirts gelacht und nicht über das, was darauf zu sehen ist. Also, raus mit den ach so lustigen T-Shirts und rein in einen einfarbigen und schlichten, dafür aber gut sitzenden Klassiker. Das kommt immer besser an – versprochen.

Der absolute Muster-Overkill

Das erste No-Go, dem wir uns widmen möchten: der von uns getaufte Muster-Overkill. Ein kariertes Sakko mit gepunkteter Krawatte und einem gemusterten Einstecktuch? Nein danke. Modisch betrachtet gibt es in der heutigen Zeit wohl nichts schlimmeres, als ein Mann, der in mehr als zwei Mustern gekleidet ist. Daher unser Tipp: Beschränken Sie Ihren Stil auf maximal zwei Muster, die gut zueinander abgestimmt sein sollten. Dann lässt sich über das karierte Sakko vielleicht noch einmal Reden.

Accessoires so weit das Auge reicht

Will Mann aussehen wie ein wandelnder Weihnachtsbaum, dann kann man sich natürlich getrost mit Armbändern, Halsketten, Ringen, Halstüchern, Hüten und vielem mehr ausstatten. All das sollte man dann auch zur selben Zeit tragen. Möchte man allerdings als ein modebewusster Mann von Welt wahrgenommen werden, sollte man sein Verlangen nach Accessoires allerdings etwas eindämmen. Unser Tipp: Accessoires sollten in Maßen und gezielt eingesetzt werden. Gerade bei Männern gilt: weniger ist oft mehr. Eine schöne Armbanduhr oder eine stilvolle Halskette hat noch keinem Mann geschadet. Jedoch sollte alles in Maßen eingesetzt werden.

shutterstock_276119825Sportschuhe zum Anzug

Liebe Männer, wir sehen uns nun gezwungen, eine Bombe platzen zu lassen und euch die Illusion zu rauben, Sneakers wären die ideale und trendige Abrundung eines jeden Anzugs. Denn das ist schlicht und ergreifend nicht der Fall – nicht im Geringsten. Natürlich liebt Ihr Sneakers in den verschiedensten Designs und Farben. Das ist vollkommen in Ordnung, denn wir tun es auch. Jedoch solltet Ihr es euch verbitten, diese zu einem gut geschnittenen Anzug zu tragen. Der wahre Grund, warum so viele Männern so auf dieses No-Go stehen, liegt wohl tief im Verborgenen. Auch wir fragen uns, warum es eine solche Faszination ausstrahlt, Niker Runners und einem Armani-Anzug zu tragen. Fakt ist jedoch: es sieht alles andere als gut aus. Unser Tipp: ein paar schöne Clarks machen zum Beispiel einiges her und wirken nicht im geringsten wie die anscheinend so sehr verhassten, klassischen Anzugschuhe.

Zu viel Secondhand

Der nun schon sehr lange anhaltende Trend, sich von Kopf bis Fuß mit Secondhand-Klamotten einzukleiden ist bei weitem nicht so en vogue wie Ihr vielleicht denkt. Um ganz ehrlich sein, sieht es sogar ziemlich bescheuert aus, wenn Ihr ein flippiges Musterhemd mit einer 80s Trainingsjacke und ausgelatschten Reebok Trainers kombiniert. In trendigen und äußerst liberalen Stadtteilen werdet Ihr vielleicht nicht damit negativ auffallen und euch unter eures gleichen sehr wohl fühlen – jedoch macht es das nicht besser. Ihr seht damit einfach aus wie Idioten. Also raus aus der Senf farbenen Chordhose und rein in eine gut geschnittenen Jeans. Denn es steht Männern äußerst gut, auch wie Männer gekleidet zu sein.

Großstadt-Vikinger

Zu guter Letzt möchten wir uns noch einem Thema zuwenden, dass mit Kleidung zwar nichts zu tun hat, dafür aber umso mehr mit dem Bereich der absoluten No-Go´s der Männerwelt: dem so sehr beliebten Dutt für den Mann. Lieber Männer, was ist bloß los mit euch? Wer hat euch erzählt, dass es gut aussieht, wenn Ihr euch die Seiten kurz rasiert und als modischen Hingucker eine zusammen gebundene Pornopalme auf eurem Haupthaar stehen lasst? Ihr seid damit weder Trendsetter, noch seht ihr dadurch aus, harte Nordmänner aus der Gefolgschaft von Ragnar Lodbrok zu sein. Erst recht nicht in Kombination mit einem viereckigen Mini-Rucksack der Marke Fjällräven. Unser Tipp: im Zweifelsfall einfach zum klassischen, kurzen Männerhaarschnitt greifen. Dieser ist und bleibt zeitlos und ist keineswegs öde und langweilig.

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