Hut ab!

On 13. März 2015 by Schoene Fashonwelt Redaktion

8942242_sAufmerksamen Beobachtern ist bereits im Frühling nicht entgangen, was spätestens mit diesem Sommer Gewissheit wird: Es ist das Jahr der Hüte. Während Kappen, Tücher und Co. längst ihren fest etablierten Platz im Ranking modischer Accessoires innehatten, waren Hüte dazu verdammt, ein Schattendasein zu fristen. Das damit nun endgültig Schluss ist, beweist sowohl der Blick in renommierte Edel-Boutiquen als auch jener in die Flagstores führender Modeketten.

Der Siegeszug der Hüte
War vergangenes Jahr noch ein Ausflug nach Ascot von Nöten, um gewagte Hutkreationen aus der Nähe zu bewundern, reicht mittlerweile ein Einkaufsbummel durch die Stadt. Ausgesprochen schön sind die großzügigen Modelle aus Organza, schimmerndem Netz oder kunstvoll geflochtenem Stroh, die besonders gut mit den femininen Kleidern und Röcken der heißen Jahreszeit zur Geltung kommen. Verziert mit Lieblichem von Blätter-Ranken über Blüten bis hin zu stilisierten Vögeln bedürfen diese Hüte allerdings einer sicheren Hand beim Styling. Erfahrene Modisten empfehlen daher, Frisur, Make-Up, Schmuck und Accessoires an den Hut anzupassen, da dieser unweigerlich den Mittelpunkt des Outfits darstellt. Wer davor zurückscheut, durch derlei Hüte und ihre zusätzlichen Zentimeter aus der Menge zu ragen, muss deshalb nicht gänzlich auf den aktuellen Trend verzichten. Kleinere Hutmodelle sind ebenso schick und zudem vielseitig kombinierbar.

Herrenhüte für Ladys
Neben Pillen-, Schiffchen- und Box-Form, die gerne auch aus glänzenden Materialien sein dürfen, sind es vor allem „verkleinerte“ Herrenmodelle, die auf den Catwalks den Ton angeben. Letztere sind überdies ein Trend, der sich bis weit in den kommenden Winter fortsetzen wird. Stetson, Borsalino und Melone sind nur einige der Klassiker, die für die Damenwelt adaptiert wurden. Hierbei findet Leder ebenso Verwendung wie Tweed, Jeans-Stoff oder Öko-Baumwolle. Für den vollendeten Dandy-Look erscheint der Damen-Trilby aus Echthaar-Velours besonders geeignet. Dieser 60er Jahre Klassiker hält nicht nur jeglicher Witterung stand, er leistet überdies hervorragende Dienste an den scheinbar unvermeidlichen „bad hair days“.

 

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